Unserer Konzeptionen für Tagesstätte und Krippe zum Download...
Unser Tagesablauf:
Ankommen

Jeder Kindergartentag beginnt für das Kind mit dem Ankommen: Um dem Kind den Übergang von der Geborgenheit und Sicherheit bei Mama und Papa zur Gruppensituation zu erleichtern, hat jeder sein eigenes Ankommensritual entwickelt. So kommen manche Kinder zur Türe herein, begrüßen den Mitarbeiter, verabschieden die Eltern und los geht das Spiel. Ein anderes Kind wechselt von Papas bzw. Mamas Arm auf den Arm der Erzieherin, um erst einmal in Geborgenheit das Gruppengeschehen zu beobachten. Wieder andere wollen vom Fenster aus nochmals den Eltern beim Weggehen winken. Solche und ähnliche Rituale erleichtern den Kindern den Übergang, um auch hier die Geborgenheit zu erleben, die in dieser Altersspanne zentrale entwicklungspsychologische Bedeutung erfährt. Wenn das Kind in der Einrichtung innerlich angekommen ist, kann es sich bis zum Morgenkreis im Freispiel beschäftigen, bis alle Kinder eingetroffen sind.
Morgenkreis

Um 08.30 Uhr treffen sich alle Kinder zum Morgenkreis. Der Morgenkreis ist ein täglich stattfindendes, festes Ritual im Kindergarten. Hier zünden wir die Jesuskerze an, die während der gesamten Dauer des Morgenkreises in unserer Mitte steht. Gemeinsam beten wir, singen unser Begrüßungslied, zählen die Kinder ab und bestimmen das Da-tum. Außerdem besprechen wir hier den restlichen Tagesablauf und die Besonderheiten des jeweiligen Tages. Im Anschluss werden noch Fingerspiele und Lieder gesungen und als Ausklang des Morgenkreises wird eine „Ruheminute“ eingelegt, damit die Kinder ruhig und ausgeglichen in den restlichen Tag starten können.
Brotzeit

Ab 09.00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, im Bistro Brotzeit zu machen.
Wir bekommen die Brotzeit für unsere Kinder vom Biobauern - das bedeutet, die Kinder müssen von zu Hause keine Brotzeit mitnehmen. Für einen geringen Monatsbeitrag von 5,00 € bekommen die Kinder so täglich gesundes Essen. Jeden Montag wird Bio-Obst und Bio-Gemüse gekauft.
Während des Essens sorgen kleine Tischgespräche für eine angemessene entspannte Atmosphäre.
Nach dem Essen muss jedes Kind seinen Platz sauber hinterlassen. Das bedeutet, dass Teller, Glas und Messer abgewaschen, abgetrocknet und wieder aufgeräumt werden müssen.

Freispielzeit / Besuchszeit mit der Krippe

Die Freispielzeit ist ein wesentlicher Teil der Tagesstättenarbeit. Hier kann das Kind alleine ein Spiel aussuchen oder auch Freunde wählen, mit denen es sich beschäftigen möchte. Die Mitarbeiter stehen helfend zur Seite, wenn das Kind Unterstützung braucht. Häufig finden die Kinder auch selbstständig die Spielform, mit der sie sich gerade beschäftigen wollen.
Die Freispielzeit bietet damit einen Entwicklungsraum, in dem die Kinder sich selbst und ihren eigenen Entwicklungsstand entfalten, mit verschiedenen Materialien und vorgegebenen Formen experimentieren können, sich mit Sprache, Motorik, Phantasiespielen und festen Regelspielen auseinandersetzen können. Das Spiel allein wechselt ab mit dem Partnerspiel mit einem Freund oder dem Spiel mit einem Mitarbeiter. Die Rolle des Mitarbeiters kann dabei sowohl eine mitspielende gleichgeordnete als auch eine untergeordnete sein (d.h. das Kind „führt“ das Spielgeschehen) oder der Mitarbeiter übernimmt eine anleitende bzw. korrigierende Funktion (zum Beispiel häufig bei Brettspielen oder Buchbetrachtungen, Einführung neuer Spielideen  und -impulse).

Die Freispielzeit beinhaltet (für die Krippenkinder) eine Teilöffnung in Form von Besuchszeiten. So haben die Krippenkinder die Möglichkeit, ebenso die Kindergartenkinder, wie auch das übrige Personal, die Gruppenräume nach und nach kennen zu lernen. Die Kindergartenkinder können sich in dieser Zeit frei im ganzen Haus bewegen und je nach Öffnung der Bewegungsbereiche in den Garten oder Turnraum und in die Krippe gehen. Während der Freispielzeit finden auch gezielte Angebote zu verschiedenen aktuellen Themen statt. Speziell am Dienstag und Mittwoch finden gruppenübergreifende Angebote statt.

Mittagskreis

Eine Beendigung des Freispiels bringt der Mittagskreis. Die Kinder und Betreuer versammeln sich im Sitzkreis auf dem Teppich zu gemeinsamen Aktionen: Viele Kinder singen sehr gerne oder hören anderen gerne beim Singen zu. Besonders beliebt bei allen sind Lieder, die mit Bewegung verknüpft sind oder durch rhythmische Begleitung (klatschen, patschen, stampfen, trommeln, etc.) unterstützt werden. Gerne beteiligen sich die Kinder auch an einfachen Spielliedern und -versen.
Im Mittagskreis führen wir auch unsere thematischen Einheiten durch.
Beispielsweise gestalten wir bei religiösen und allgemeinen Themen mit den Kindern unsere „Mitte“ und lassen dabei Figuren und Geschehnisse „lebendig und erlebbar“ werden.
Garten

Sehr wichtig ist uns, möglichst viel Zeit mit den Kindern im Freien zu verbringen. Deshalb gehen wir bei (halbwegs) geeignetem Wetter mit den Kindern nach draußen, wo sie sich austoben können. Hier ist uns das Spiel im eigenen vertrauten Garten sehr wichtig, da gerade das ungelenkte freie Spiel den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Kinder vielfältige Lernerfahrung bietet.
Die Krippenkinder verfügen über einen separaten Gartenanteil. Unser offenes Konzept bietet den Kindern aber immer wieder die Möglichkeit, sich gegenseitig zu besuchen.
Momentan findet wöchentlich am Mittwoch unsere Waldgruppe statt. Eine feste Gruppe mit ca. 20 Kindern geht mit zwei Betreuerinnen in ein Waldstück zwischen Mühlbach und Alz, dort halten sie sich den ganzen Vormittag auf. In freier Natur können sie beobachten, klettern, balancieren, runterspringen, hindurchkriechen, sich verstecken, Lager bauen und viele verschiedene Naturmaterialien erforschen.
Ein Gesprächskreis, bei dem wir in den Wald horchen und uns anschließend über die gesammelten Eindrücke austau-schen, stimmt auf die gemeinsame Brotzeit ein.

Mittagessen

Um 12.30 Uhr treffen sich alle zum Essen in der Wolkengruppe. Das Mittagessen wird uns täglich frisch auf Bestellung gegen einen Auf-preis von täglich 3 Euro von der Landmetzgerei Fischer geliefert.. Die Kinder sitzen gemeinsam um den Tisch, es wird gebetet und an-schließend gemeinsam gegessen.

Die Nachmittagszeit

Die Nachmittage verbringen unsere Krippenkinder gemeinsam mit den Kindergartenkindern je nach Wetterlage in der Regenbogengrup-pe (Kreativraum) oder im Garten. Betreut werden die Kinder von zwei pädagogischen Fachkräften. Dabei ist immer eine Mitarbeiterin der Krippe als vertraute Bezugsperson für die Kleinen anwesend. Außer-dem gibt es an drei Nachmittagen von 14.00 bis 15.00 Uhr bestimmte Angebote für die die Eltern ihre Kinder anmelden können. Zur Zeit sind das: Montag - Forscherstunde, Mittwoch - Englisch, Donnerstag - Rhythmik, Tanz und Yoga. Die Angebote sind kostenlos. Es muss nur die entsprechende Buchungszeit bezahlt werden.
Abholzeit

Die Zeit der Abholung der Kinder richtet sich nach der individuellen Buchungszeit des Kindes. Während der Abholung sollte möglichst - ähnlich wie beim morgendlichen Bringen - Zeit für ein kurzes Tür- und Angelgespräch sein, um wesentliche Informationen des Tages weiterzugeben oder kurze pädagogische Mitteilungen und Fragen austauschen zu können. Auch hier bewährt es sich, ein kleines Ritual einzuhalten, um dem Kind den Übergang von der Gruppe zu den Eltern zu erleichtern.








Katholische Kindertagesstätte Herz Jesu ** Frühlingstr.1 ** 84518 Garching/Alz
Telefon/Fax: +49 (0) 8634 / 5872 ** E-Mail: Herz-Jesu.Garching@kita.erzbistum-muenchen.de